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Warnung
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Kein Präsenz-Gottesdienst in der Jakobikirche, dafür gibt es eine Andacht für zu Hause

Datum
Sonntag, 21. Februar 2021, 11:00 - 12:00 Uhr
Ort
Jakobikirche, Knooper Weg 12, 24103 Kiel

Liebe Jakobi-Gemeinde,

in diesen Zeiten können wir keinen Gottesdienst zusammen feiern. Solange die allgemeinen Einschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie gelten, das heißt bis zum 7.März 2021, wollen wir auch als Gemeinderat daranhalten und zum Schutz aller dazu beitragen, die Kontakte zu minimieren.
Und dennoch: Gottes Wort gilt immer und überall. Wir wollen Euch, Ihnen daher diese Handreichung für eine Andacht zuhause geben.

Mit dem heutigen Sonntag Invocavit wird ein Bogen aufgespannt, der sich bis Ostersamstag, also die über ganze Passionszeit erstreckt: menschliches Leben ist ein Leben mit Versuchungen.  Der heutige Sonntag zeigt uns, dass auch Jesus selber den Versuchungen ausgesetzt war. Er hat sie bestanden. Manche sagen: Klar, er war ja Gottes Sohn. Aber diese Einstellung macht es sich zu leicht. Er war ja genauso durch und durch Mensch. Er litt Hunger und Durst, wie wir auch. Was hat ihm geholfen, den Versuchungen standzuhalten? Wie kann er uns helfen in gerade diesen Zeiten in allen Versuchungen, die wir ausgesetzt sind? Die Texte, Gebete und Lieder dieser Andacht laden uns ein, darüber ins Nachdenken und Meditieren zu kommen.
Bleiben Sie, bleibt behütet!

Herzlichst
Ihr/Euer Gemeinderat


21. Februar 2021

Zweiter Sonntag vor der Passionszeit

Invocavit

Gebet

In der Frühe, Gott, suchen wir Dein Angesicht.
Du lässt es Tag werden und gibt der Welt das Licht.
Wie die ganze Schöpfung sich ausstreckt,
um von den Strahlen der irdischen Sonne zu leben,
so bringe du, Christus, unser Leben ans Licht
und mache uns frei von aller Finsternis.

Amen


Lied 362 Ein feste Burg ist unser Gott Strophen 1 und 2

2. Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren; es streit' für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott, das Feld muss er behalten

Psalm 91, 1-6

Unter Gottes Schutz

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt
und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
der spricht zu dem Herrn: / Meine Zuversicht und meine Burg,
mein Gott, auf den ich hoffe.
Denn er errettet dich vom Strick des Jägers
und von der verderblichen Pest.

Er wird dich mit seinen Fittichen decken, / und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.
Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,
dass du nicht erschrecken musst vor dem Grauen der Nacht,
vor dem Pfeil, der des Tages fliegt,
vor der Pest, die im Finstern schleicht,
vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt.

Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite / und zehntausend zu deiner Rechten,
so wird es doch dich nicht treffen.
Ja, du wirst es mit eigenen Augen sehen
und schauen, wie den Frevlern vergolten wird.
Denn der Herr ist deine Zuversicht,
der Höchste ist deine Zuflucht.
Es wird dir kein Übel begegnen,
und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.

Denn er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
dass sie dich auf den Händen tragen
und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Über Löwen und Ottern wirst du gehen
und junge Löwen und Drachen niedertreten.
Er liebt mich, darum will ich ihn erretten;
er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.
Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; / ich bin bei ihm in der Not,
ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.
Ich will ihn sättigen mit langem Leben
und will ihm zeigen mein Heil.


Lesung
Matthäus, 4, 1-11

Jesus wird auf die Probe gestellt

1 Danach führte der Geist Gottes Jesus in die Wüste, wo er vom Teufel auf die Probe gestellt werden sollte. 2 Nachdem er vierzig Tage und Nächte gefastet hatte, war er hungrig. 3 Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: »Wenn du Gottes Sohn bist, dann befiehl doch, dass die Steine hier zu Brot werden!« 4 Jesus antwortete: »In den Heiligen Schriften steht: ›Der Mensch lebt nicht nur von Brot; er lebt von jedem Wort, das Gott spricht.‹« 5 Darauf führte der Teufel ihn in die Heilige Stadt, stellte ihn auf den höchsten Punkt des Tempels 6 und sagte: »Wenn du Gottes Sohn bist, dann spring doch hinunter; denn in den Heiligen Schriften steht: ›Deinetwegen wird Gott seine Engel schicken und sie werden dich auf Händen tragen, damit du dich an keinem Stein stößt.‹« 7 Jesus antwortete: »In den Heiligen Schriften heißt es auch: ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht herausfordern.‹« 8 Zuletzt führte der Teufel Jesus auf einen sehr hohen Berg, zeigte ihm alle Reiche der Welt in ihrer Größe und Pracht 9 und sagte: »Dies alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.« 10 Da sagte Jesus: »Weg mit dir, Satan! In den Heiligen Schriften heißt es: ›Vor dem Herrn, deinem Gott, wirf dich nieder, ihn sollst du anbeten und niemand sonst.‹« 11 Darauf ließ der Teufel von Jesus ab, und Engel kamen und versorgten ihn.

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Lied 362 Ein feste Burg ist unser Gott Strophen 3 und 4
3.Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, wie sau'r er sich stellt, tut er uns doch nicht; das macht, er ist gericht': ein Wörtlein kann ihn fällen.

4. Das Wort sie sollen lassen stahn und kein' Dank dazu haben; er ist bei uns wohl auf dem Plan mit seinem Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib: lass fahren dahin, sie haben's kein' Gewinn, das Reich muss uns doch bleiben.


Luthers Morgengebet

Ich danke Dir, mein himmlischer Vater,
durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn,
dass Du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast,
und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten
vor Sünden und allem Übel,
dass dir all mein Tun und Leben gefalle.
Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele
und alles in deine Hände.
Dein heiliger Engel sei mir mit,
dass der böse Feind keine Macht an mir finde.
Amen


Segen

Geht in den Tag mit Gottes Segen. Er wird euch begleiten und
euch zur Seite stehen - Er gibt euch Kraft und Gelingen.
Die Liebe sei der Maßstab für alles, was ihr tut.
Es segne und behüte euch der allmächtige und barmherzige
Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

Amen

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