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Aufruf für eine Theatergruppe in der Luther- und Jakobigemeinde

 

Hallo an alle Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren. Wolltet ihr euch schon immer einmal…

- auf einer Bühne bewegen?

- Das Rampenlicht genießen?

- Alte wie auch neuere und modernere Stücke spielen?

- Bühnenbilder selbst entwerfen und bauen?

- Zu einer Theatergruppe dazugehören?

Dann helft uns in der Luthergemeinde eine neue Theatergruppe zu gründen. Wir wollen zusammen mit euch coole Stücke heraussuchen und pro Jahr eins einstudieren, welches wir am Ende unserer Theaterreise natürlich vor Publikum aufführen werden. Geplant sind ungefähr ein halbes bis dreiviertel Jahr intensiver Probe. Was natürlich im Theater nicht fehlen darf sind Requisiten und Bühnenbilder. Diese werden wir zusammen basten und nach dem individuellen Theaterstück gestalten. Dabei können vor allem die kreativen unter euch ihrer Kreativität freien Lauf lassen, damit wir am Ende für unsere Aufführung ein perfekt passendes Bühnenbild haben.

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und bei unserer Gruppe der Darstellenden Künste mitwirken wollt, dann kommt gerne vorbei. Wir treffen uns Dienstags, um 17 Uhr (bis ca. 18:30 Uhr) im Jugendkeller der Luthergemeinde. Schreibt mir doch gerne vorher, wenn ihr Interesse bekommen habt. :)

Wir freuen euch auf euch!

 

Anmeldung per Mail bei:

desiree.barthel@lutherjakobi.de     

 

 

Jugendkalender

Willkommen bei der Jakobi- und Luthergemeinde Kiel

Das Schweigen der Sänger

Eine geistliche Einordnung zum Advent
von Pastorin Sabine Klatt

Liebe Besucher*innen, 

die iranische Fußballmannschaft hat in Katar die Nationalhymne nicht mitgesungen.
In dem Lied geht es um die Güte des Ostens. Dort heißt es, dass der Glaube des Irans sowie die Botschaft des Imam für Unabhängigkeit und Freiheit stehen. Angesichts der Morde durch das iranische Regime kann einem aber schon mal das Singen vergehen - das hat der mutige Protest der Fußballmannschaft zum Ausdruck gebracht. Werden die Fußballer zu Hause von Repressalien verschont bleiben?
Unsere National-Elf hat die deutsche Hymne gesungen. Staatliche Willkür, Erschießungen und gewaltsame Unterdrückung der Opposition gibt es bei uns zum Glück nicht. Wir können stolz auf Demokratie und Freiheit sein. Dass alle die Nationalhymne mitgesungen haben, war aber nicht immer so. Erst 1984 hat Franz Beckenbauer als neuer Teamchef das gemeinsame Singen wieder eingeführt. Auch wenn manche Spieler wahrlich nicht die begabtesten Sänger sind, geschmettert wird trotzdem.
Singen aus Protest: Als das Lied „Macht hoch die Tür!“ 1642 im Advent uraufgeführt wurde, war es (auch) ein Protest gegen verschlossene Gartentüren. Den Weg durch einen Garten war eine Abkürzung zum Königsberger Dom. Den schafften die Alten, Schwachen und Behinderten gerade noch so. Die verschlossenen Türen aber zwangen sie zu einem Umweg, der viele überforderte. Als der Chor mit seinem Lied vor den Türen sang, ließ sich der reiche Gartenbesitzer erweichen und öffnete diese wieder für alle. Mit Worten alleine oder einem Bittbrief wäre diese Wirkung vielleicht nicht erzielt worden.
Gemeinsames Singen ist identitätsstiftend. Demonstratives Schweigen kann Protest und Distanz erzeugen und bezeugen.
Wie schön ist es, wenn im Kindergarten alle aus voller Kehle „In der Weihnachtsbäckerei“ schmettern! Oder wenn der Chor sich die Seele aus dem Leib singt.
Ein ganz wichtiger Bestandteil eines Gottesdienstes ist das gemeinsame Singen. Doch die Begeisterung dafür bröckelt. Warum ist das so?
Ist es die Scheu vor dem eigenen Gesangstalent? Keine Sorge: Die Orgel hilft und der eine oder andere vermeintlich schiefe Ton wird gnädig überdeckt.
Also: Singen wir beherzt mit und setzten wir ein lautes Zeichen, wenn wir jetzt in der Adventszeit zusammen mit der Tochter Zion das Kommen des Friedefürsten bejubeln.

Dafür plädiert Ihre Pastorin Sabine Klatt.
pastorin.klatt@jakobi-kiel.de

 

 

In unseren Gottesdiensten beten wir für Frieden, Vergebung, Versöhnung. Immer.
Das ist nicht naiv und macht uns auch
nicht blind.
Krieg kennt nur Opfer, immer auf
beiden Seiten.
Für sie beten wir, wollen und werden aber auch nicht vergessen, wer der
Agressor ist.
Dies ist Putins Krieg!

Willkommen bei der Jakobi- und Luthergemeinde Kiel

Das Schweigen der Sänger

Eine geistliche Einordnung zum Advent
von Pastorin Sabine Klatt

Liebe Besucher*innen, 

die iranische Fußballmannschaft hat in Katar die Nationalhymne nicht mitgesungen.
In dem Lied geht es um die Güte des Ostens. Dort heißt es, dass der Glaube des Irans sowie die Botschaft des Imam für Unabhängigkeit und Freiheit stehen. Angesichts der Morde durch das iranische Regime kann einem aber schon mal das Singen vergehen - das hat der mutige Protest der Fußballmannschaft zum Ausdruck gebracht. Werden die Fußballer zu Hause von Repressalien verschont bleiben?
Unsere National-Elf hat die deutsche Hymne gesungen. Staatliche Willkür, Erschießungen und gewaltsame Unterdrückung der Opposition gibt es bei uns zum Glück nicht. Wir können stolz auf Demokratie und Freiheit sein. Dass alle die Nationalhymne mitgesungen haben, war aber nicht immer so. Erst 1984 hat Franz Beckenbauer als neuer Teamchef das gemeinsame Singen wieder eingeführt. Auch wenn manche Spieler wahrlich nicht die begabtesten Sänger sind, geschmettert wird trotzdem.
Singen aus Protest: Als das Lied „Macht hoch die Tür!“ 1642 im Advent uraufgeführt wurde, war es (auch) ein Protest gegen verschlossene Gartentüren. Den Weg durch einen Garten war eine Abkürzung zum Königsberger Dom. Den schafften die Alten, Schwachen und Behinderten gerade noch so. Die verschlossenen Türen aber zwangen sie zu einem Umweg, der viele überforderte. Als der Chor mit seinem Lied vor den Türen sang, ließ sich der reiche Gartenbesitzer erweichen und öffnete diese wieder für alle. Mit Worten alleine oder einem Bittbrief wäre diese Wirkung vielleicht nicht erzielt worden.
Gemeinsames Singen ist identitätsstiftend. Demonstratives Schweigen kann Protest und Distanz erzeugen und bezeugen.
Wie schön ist es, wenn im Kindergarten alle aus voller Kehle „In der Weihnachtsbäckerei“ schmettern! Oder wenn der Chor sich die Seele aus dem Leib singt.
Ein ganz wichtiger Bestandteil eines Gottesdienstes ist das gemeinsame Singen. Doch die Begeisterung dafür bröckelt. Warum ist das so?
Ist es die Scheu vor dem eigenen Gesangstalent? Keine Sorge: Die Orgel hilft und der eine oder andere vermeintlich schiefe Ton wird gnädig überdeckt.
Also: Singen wir beherzt mit und setzten wir ein lautes Zeichen, wenn wir jetzt in der Adventszeit zusammen mit der Tochter Zion das Kommen des Friedefürsten bejubeln.

Dafür plädiert Ihre Pastorin Sabine Klatt.
pastorin.klatt@jakobi-kiel.de

 

 

In unseren Gottesdiensten beten wir für Frieden, Vergebung, Versöhnung. Immer.
Das ist nicht naiv und macht uns auch
nicht blind.
Krieg kennt nur Opfer, immer auf
beiden Seiten.
Für sie beten wir, wollen und werden aber auch nicht vergessen, wer der
Agressor ist.
Dies ist Putins Krieg!
Bildnachweise: