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Morgenlob in der Lutherkirche

Das Morgenlob oder auch ,Laudes‘ (lateinisch Plural von laus = Lob) gehört zur sog. ,Tagzeiten-Liturgie‘, d.h. zu den Gebetsgottesdiensten, die einer bestimmten Tageszeit zugeordnet sind. Dabei kehrt der Beter zu bestimmten Tageszeiten (morgens, mittags, abends) zu Gott zurück, von dem es in Psalm 36 heißt: ,Denn bei dir ist die Quelle des Lebens...‘. Hier kann er Kraft und Leben schöpfen.
Die Laudes werden am Morgen gefeiert. Der neue Tag beginnt ganz bewusst mit dem Lob Gottes, so dass der Mensch seinen Alltag von der Feier des Gotteslobs her bestehen und gestalten kann.
Der Morgen hat in der Bibel einen besonderen Stellenwert, denn am Morgen geschieht die Wende vom Dunkel zum Licht. Das zentrale Ereignis in diesem Sinne ist die Auferstehung Jesu Christi. So ist in der christlichen Liturgie die aufgehende Sonne auch immer ein Hinweis auf Christus, der als Auferstandener das Dunkel des Todes überwunden hat. Und in den Laudes ist der Mensch aufgerufen, selber zu neuem Leben zu erwachen, wie es in dem Morgenlied von Jochen Klepper heißt: ,Er weckt mich alle Morgen, er weckt mir selbst das Ohr. Gott hält sich nicht verborgen, führt mir den Tag empor, dass ich mit seinem Worte begrüß' das neue Licht. Schon an der Dämm'rung Pforte ist er mir nah und spricht.‘
Unser Morgenlob hält sich in der Gestaltung im Wesentlichen an die Form, die im Evangelischen Gesangbuch dafür vorgesehen ist (ab Nr. 783).“
Im Anschluss an die Andacht sind alle zu einem Frühstück eingeladen.

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